Genuss-Stunden beim Kaiser

Schon mal vom Kaiser der Paradeiser gehört? Wir haben gestern 3 Stunden im Burgenland verbracht und uns von den Ideen, Feldern, Paradeisern, Chillis und Genüssen beim Stekovics begeistern lassen.

Ich hab es wahnsinnig genossen und viele neue Ideen mitgenommen. Alles was man gemeinhin so über Paradeiser sagt, der Stekovics macht es ganz anders. Im Freiland nicht hochbinden, nicht ausgeizen, nicht gießen (1x beim Einpflanzen und dann NIE wieder). Die Pflanzen bilden Wurzeln bis in 2 Meter Tiefe und holen sich, was sie brauchen. Im Topf muss schon gegossen werden, jedoch recht wenig (5-10l/Pflanze/Woche im Topf – abhängig von der Topfgröße). Klingt komisch… wenn man sich seine Ergebnisse aber so ansieht, dann gibt ihm das Ergebnis recht. Im nächsten Jahr werd ich einiges von seinen Ideen ausprobieren 😀

Und jetzt… Bilder sagen mehr als 1000 Worte… viel Spass

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Die Felder vom Stekovics… 600 Paradeiser-Sorten im Biolandbau. Alle liegend gezogen auf Stroh, was dank der optimalen Bedingungen im Burgenland (heiß, nicht zu nass, immer etwas windig, kein Tau, kein Nebel, kein lehmiger Boden) hier wunderbar funktioniert. Nebenan gibts nochmal Felder mit genauso vielen Chili-Sorten. Hier wachsen alle Früchte, die später getrocknet und verarbeitet werden (eingelegt, eingekocht, etc.)

Bei der Führung sieht man, wie die Pflanzen hauptsächlich an der Unterseite ihre Unmengen an Früchten tragen. Wenn die Zeit der Reife kommt, dann werden die Blätter weniger, rollen sich ein, vertrocknen. Weil nicht gegossen wird, gibt es keine Probleme mit Schnecken oder Pilzkrankheiten… lediglich die Feldhasen naschen immer mal wieder gerne von den Früchten 😉

Wir dürfen rund 20-25 verschiedene Sorten kosten, jede hat ihr ganz eigenes Aroma und man ist wirklich überwältigt von der Vielfalt und dem Geschmack.

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In den Folienhäusern wird nur zur Samengewinnung gepflanzt. Hier wird hochgebunden und ausgegeizt um auf möglichst wenig Platz viel Ertrag zu liefern. Gegossen wird aber auch nur sehr wenig. In der Wachstumsphase 1l/Pflanze/Woche und in der Reifephase 1l/Pflanze/alle 2 Wochen.

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Bei den Folienhäusern dürfen wir dann nochmal kosten. Tolle Fleischtomaten, die im Freiland noch nicht reif sind. Dann gehts noch durch die Samenzucht der Chillis und zum Abschluss dürfen wir im Shop noch einige Chutneys und eingelegte Früchte kosten (und wer wollte auch kaufen) 😀

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3 Gedanken zu “Genuss-Stunden beim Kaiser

  1. Mah bitte wie toll!!! 🙂 ich freu mich grad enorm über deinen Beitrag! Wollte unbedingt hin heuer aber er ist ja schon komplett ausgebucht und ich war wiedermal viel zu spät dran 😦 echt so toll dass du die Chance hattest!

    • ich kanns dir nur wärmstens empfehlen. ab dezember kannst du dich fürs nächste jahr anmelden. ich hab heuer auch schon im februar gebucht, damit ichs nicht vergesse und dann zu spät dran bin 😉

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